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Titelbild Kanzleimarketing

5. Splitter

5. Splitter

  • Geldwäsche: Anmeldepflicht für Reisende mit Barmitteln von € 10.000

    Wenn Sie bei der Ein- oder Ausreise in das EU-Gemeinschaftsgebiet Bargeld im Werte von € 10.000 oder mehr mit sich führen, müssen Sie dieses seit 15.6.2007 bei den Zollbehörden anmelden. Die Zollbehörden sind berechtigt, das Gepäck und die Verkehrsmittel zu kontrollieren und nicht angemeldetes Bargeld einzubehalten. Die Anmeldepflicht soll illegale Geldbewegungen vor allem im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterbinden. Das Anmeldeformular ist auf der Homepage des BMF verfügbar.

  • Bonus für Partikelfahrzeuge wird bis 30.6.2008 verlängert

    Die mit 30.6.2007 befristete Reduktion der Normverbrauchsabgabe (NoVA) um € 300 für neue Diesel-PKW mit Partikelfilter wurde um ein Jahr bis zum 30.6.2008 verlängert.

  • Die Liste der vorsteuerabzugsberechtigten Klein-LKW wurde um weitere Fahrzeuge ergänzt. Die komplette Liste finden Sie auf der Homepage des BMF.

  • Kurzparken in Wien wird ab 1.9.2007 teurer

    Mit 1.9.2007 werden die flächendeckenden Kurzparkzonen in den Bezirken 1 bis 9 und 20 einheitlich auf den Zeitraum von 9h bis 22h mit einer Höchstparkdauer von einheitlich zwei Stunden festgelegt, wobei der Tarif von € 0,80 auf € 1,20 pro Stunde angehoben wird. Ausgenommen von der flächendeckenden Kurzparkzone sind die größeren Geschäftsstraßen, die meist eigene Kurzparkzonen sind, in denen die Höchstparkdauer weiterhin eineinhalb Stunden beträgt oder in denen durch Verkehrszeichen andere gültige Zeiten geregelt werden. Das kann auch den Samstag betreffen. Ebenso gilt eine Sonderreglung für einige Straßen im 15. Bezirk bei der Stadthalle. Übergangsfrist gibt es keine. Ab 1.9.2007 dürfen nur die neuen (teureren) Parkscheine verwendet werden. Die alten Parkscheine können bis Ende 2007 bei allen Stadtkassen der MA 6, auf vorerst unbestimmte Zeit in der Stadthauptkasse sowie bis Ende November 2007 an allen Vorverkaufsstellen der Wiener Linien zurückgegeben bzw umgetauscht werden. Ebenso wie die Parkscheine werden auch die Ausnahmegenehmigungen für Unternehmen in den betroffenen Bezirken teurer.

  • Umsatzsteuerliche Behandlung von Gesellschafter-Geschäftsführern einer nicht vorsteuerabzugsberechtigten GmbH

    Geschäftsführer, die an einer GmbH zu mehr als 50 % beteiligt sind oder über eine Sperrminorität verfügen
    , sind in umsatzsteuerlicher Hinsicht als selbständig und damit als Unternehmer anzusehen, die Bezüge (Honorare) sind daher umsatzsteuerpflichtig. Aus Vereinfachungsgründen können Gesellschafter-Geschäftsführer aber ihre Honorare an die Gesellschaft ohne Umsatzsteuer verrechnen. Nach einer Änderung der Umsatzsteuer-Richtlinien, über die bereits berichtet wurde, kann seit 1.1.2007 von dieser Vereinfachungsregelung aber nur mehr dann Gebrauch gemacht werden, wenn die Gesellschaft zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt ist. Dies führt bei nicht vorsteuerabzugsberechtigten GmbHs (zB Versicherungsmakler-GmbH) zu einer Verteuerung der Geschäftsführungshonorare um 20 % Umsatzsteuer. Aufgrund von Interventionen der Berufsvertretungen wurde das Inkrafttreten dieser Neuregelung vom BMF nunmehr auf den 1.1.2009 verschoben!

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